Neu: aktueller Lagebericht März 2009 zu Maji-Malaika! Mehr dazu: hier...
Maji-Malaika: Wasser für Kenia
Wir sind eine spontan entstande private Initiative zur Unterstützung einer kleinen Gemeinde mitten in der Steppe Kenias.
Bei Tsavo East ist eine Ansiedlung von ungefähr 45 Familien. Es leben dort 600 - 800 Menschen, die ohne Wasserversorgung auskommen müßen.
Die Frauen dieser Gemeinde bei Tsavo East sind täglich bis zu 8 Stunden unterwegs, um Wasser zu holen.
Noch bevor Sonnenaufgang beginnt ihr mühsamer Weg. Deshalb können sie sich nicht um ihre Kinder kümmern.
Mittags gibt es weder Wasser noch Essen für die Kinder, da ihre Mütter noch nicht zurück sind. Deshalb sind viele Kinder zu schwach, wieder zurück zur Schule zu gehen, oder sie müßen sich gar mit ihren Müttern auf den beschwerlichen Weg machen, um Wasser zu suchen.
Es steht eine 7-monatige Trockenzeit bevor.
Die Menschen sind in großer Not. Die Bilder hier entstanden, als es, wie durch ein Wunder, einen nächtlichen Regen gab. Dieses Regenwasser wird nicht nur von Tieren, sondern auch von den Menschen getrunken. Das hat uns sehr erschüttert.
Wir haben mit dieser alten Frau gesprochen:
"Wenn ihr helfen könnt, dann tut es schnell. Es geht uns sehr schlecht und es wird täglich schlimmer"
Wir haben viele hungernde Kinder mit Infektionen gesehen, die Situation ist verheerend. Die Unterernährung ist groß, da ohne Wasser auch nichts angepflanzt werden kann.
Sauberes Wasser, das Leben rettet, Kindern Bildung ermöglicht, Gesundheit und das Leben vieler sichert, liegt in ca. 120m Tiefe.
Der Bau eines Brunnens kostet ca. 3000 €. Wir sind in Kontakt mit einer Bohrfirma, die mit ihrem Maschinenpark von Malindi ca. 2-3h Stunden hinausfahren muß in die Steppe, um Brunnen zu bohren und zum Gebrauch für die Menschen einzurichten.
Wir möchten 3 Brunnen bauen, damit die Gemeinde, die versprengt in einem großen Gebiet liegt, ausreichend mit Wasser versorgt werden kann.
Es gab eine Versammlung mit den Dorfältesten, bei der wir die Menschen dort über unser Vorhaben informierten.
Die Leute warten auf uns und hoffen auf Hilfe!
Wir möchten diese Menschen gerne in den nächsten Jahren begleiten, die zusammengefallene Schule wieder aufbauen (wofür dringend Wasser benötigt wird) und schauen, wie sauberes Wasser das Leben der Menschen verändert.
Daraus sollen weitere Projekte entstehen.
Als private Initiative sind wir dabei, eine Form zu finden, z.B. als gemeinnütziger Verein (Maji-Malaika e.V.), so daß wir Spendenquittungen ausstellen können.
Jeder Cent wird direkt in den Brunnenbau fließen, unsere Arbeit dafür ist ehrenamtlich.
Manuela Sumser
Unser Kontakt für Kenia: Nasiri Ali Bakari



